Die Killerspiel-Debatte war gestern. Jetzt kommt die Terrorspiel-Debatte. Im konkreten Fall geht es um das preisgekrönte Spiel „Thunderbird Strike“, das sich gegen die Zerstörung der Umwelt beispielsweise durch den Bau von Pipelines richtet.
In einem Interview mit Associated Press wirft nun der Öl-Lobbyist Toby Mack den Machern des Spieles vor, sie würden „Öko-Terrorismus“ unterstützen. Er fordert, dass die Michigan University, die das Spiel finanziert hat, nun den Stecker zieht. Hintergrund der Lobby-Attacke: Im Spiel kann man mit der indigenen Figur des Donnervogels mit Blitzen Pipelines und Lastwagen zerstören, um die Umwelt zu retten.
Elizabeth LaPensée, die Macherin von Thunderbird Strike, verweist gegenüber Motherboard darauf, dass es sich eben um ein Spiel handele und dass dieses in den Zwischensequenzen für saubere Energiequellen und nicht für Zerstörung werbe.
